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Artikel-Schlagworte: „Bären“

Schwul ausgehen um Mitternacht in Torremolinos

Wer den frühen Abend hinter sich gebracht hat – und hoffentlich noch fit für die beginnende Nacht ist – wird sich um Mitternacht meistens langsam in Richtung des “schwulen Zentrums” orientieren. Mit dem schwulen Zentrum meine ich mehr oder weniger den Eingangsweg von der Calle Casablanca Richtung Nogalera, wo sich rechts und links zahlreiche Bars aneinanderreihen.

Ich hatte schon mal erwähnt, dass die ersten dieser Bars, wie z.B. die Men’s Bar eher mit etwas älterem und bärenlastigen Publikum besetzt sind. In diesen Bars ist auch nach Mitternacht noch für 1-2 Stunden etwas los, bevor es dann langsam leer wird.  Ein Stück weiter findet sich dann auf der rechten Seite das Parthenon, das ein bis zwei Stunden später zum Hotspot werden wird, für das es um diese Zeit jedoch eindeutig zu früh ist. Auf der linken Seite sind zwei weitere Bars, bei denen vielleicht mal ein paar Leute draußen sitzen, die aber ansonsten auch recht leer sind.

Wo es um diese Zeit wirklich interessant ist, ist die Terrasse des Manhatten. Vielleicht sind es die Zettelverteiler, die überall herumlaufen und einen anreden mit “two drinks seven euro, three drinks ten”, aber die Manhatten-Terrasse ist um diese Zeit wirklich ein guter und auch einigermaßen gefüllter Platz. Dazu kommt, dass man recht zentral sitzt und auch wieder recht gut gucken kann, wer so unterwegs ist. Welche Drinks übrigens genau im Zweierpack für sieben Euro zu haben sind, habe ich nicht ganz herausfinden können. Gemeint sind wohl die “Copas”, also Longdrinks wie Rum-Cola, Wodka-Lemon usw. Für zwei Wodka-Red Bull habe ich jedenfalls einen Euro Aufschlag zahlen müssen und acht Euro gezahlt. Wenn man bedenkt, das in den meisten anderen Bars ein Drink fünf Euro kostet, sind die sieben bis acht Euro für Longdrinks aber immer noch günstig.

Auch ein paar Meter weiter, in der B-Bar ist um diese Zeit einiges los, hier ist das Publikum aber etwas gemischter, unter Schwule mischen sich auch viele Lesben und einige Heteros. Übrigens sind diese Beobachtungen alle völlig wertungsfrei. Jeder muss ja selbst sehen, wo er sich zugehörig fühlt und ich persönlich habe weder etwas gegen Lesben, noch gegen Heteros noch gegen bärenlastiges älteres Publikum. Dennoch habe ich mich im Manhatten eben am wohlsten gefühlt.

Von den übrigen im Plan eingezeichneten Bars ist vor allem eine noch erwähnenswert: Das Morbos. Hier finden jeden Abend Dragshows statt und gerade um die Zeit kurz nach Mitternacht ist es hier eigentlich täglich so voll, dass man kaum mehr hineinkommt. Ich habe mir die Shows auch ab und zu mal kurz angeschaut. Allerdings bin ich nicht so der Riesenfan von Dragshows und mein Spanisch hat auch nicht ausgereicht, um die Pointen zu verstehen, von daher ist es hier immer bei einem Kurzbesuch geblieben.