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Artikel-Schlagworte: „Regentage“

Das Wetter in Torremolinos

Da muss ich doch glatt noch mal Imca Marina mit ihrem Hit “Eviva Espana” aus den 70ern zitieren. Wie sang sie doch so schön? “Den Regenmantel lassen wir zu Haus – in Spanien sieht es nicht nach Regen aus!”. Zumindest für den Juli trifft das auf alle Fälle zu. In den 10 Tagen, die ich in Torremolinos verbracht habe, habe ich außer ein paar Schleierwolken, die manchmal da waren, nichts gesehen, was den strahlend blauen Himmel verdeckt hätte. Ein Blick auf die Klimadaten bestätigt, dass das keine Ausnahme war: Die durchschnittliche Zahl an Regentagen beträgt im Juli null, im Juni und August gibt es durschnittlich einen Regentag und im September zwei. Wer in den Sommermonaten zwischen Juni und September fährt, kann sich also relativ sicher sein, stabiles Wetter zu haben. Doch auch für den Rest des Jahres sieht es gar nicht so übel aus: Im Mai und Oktober gibt es durchschnittlich vier bis fünf Regentage und selbst in den Wintermonaten von Novemver bis April schwankt die Zahl lediglich zwischen sechs und sieben Tagen, an denen es regnet. Besseres Wetter als in Deutschland also allemal.

Wer allerdings befürchtet, dass es im Sommer in Torremolinos viel zu heiß ist, täuscht sich. Denn Torremolinos ist von Bergen und Meer quasi umzingelt, dadurch steigen die Temperaturen so gut wie nie auf über 35 Grad. Und selbst im Juli und August – den heißesten Monaten des Jahres – betragen die durchschnittlichen Höchstwerte nicht mehr als 30 Grad (was natürlich nicht heißt, dass es an einem einzelnen Tag nicht trotzdem mal über 35 Grad haben kann). Gehen wir mal von den nackten Zahlen weg: Rein subjektiv muss ich sagen, dass es schon sehr heiße Tage gab, aber am Strand war fast immer eine leichte Brise, die den Aufenthalt super angenehm gemacht hat. Und an manchen Tagen empfand ich die Brise sogar als fast zu kühl, wenn ich im Schatten gelegen bin (wobei das sicher subjektiv ist, ich bin ein Mensch, der Hitze wesentlich besser verträgt als Kälte). Richtig heiß wurde es dagegen während unserer Ausflüge ins Landesinnere: Hier steigen die Temperaturen schnell auf über 40 Grad und unser Führer in Cordoba empfand die 35 Grad, die es dort hatte als “angenehm kühl”.

Zurück zu den Fakten: Wer im Winter nach Torremolinos fährt, kann dort Höchsttemperaturen um die 17 Grad erwarten. Kein Badewetter mehr, aber auch wieder etwas angenehmer als in Deutschland. Im April und Mai steigen die Höchsttemperaturen dann im Durchschnitt auf 22 bis 23 Grad und der Juni ist mit durchschnittlichen 27 Grad dann der erste richtige Bademonat. Im Herbst findet dann das ganze Spiel natürlich umgekehrt statt – um die 26 Grad im September, 23 Grad im Oktober, 20 Grad im November, bevor es dann in den Winter geht.

Was mich etwas geschockt hat, waren die Wassertemperaturen. Mittelmeer in Südspanien, ganz nah an Afrika, das muss ja schön warm sein, dachte ich. Aber Pustekuchen – das Meer war einfach nur saukalt – muy frio! Laut Klimatabelle sollte das Wasser im Juli 21 Grad haben, gefühlt waren es aber nicht mehr als 19! Aber ich habe es mir dann von den spanischen Gays abgeschaut – zwei Schritte und ein Hechtsprung und man ist ohne großes Theater im kühlen Nass. Was ich nur nie verstehen werde, ist warum Spanier wenn sie schon den Weg ins kalte Nass hinter sich haben, nur 10 Sekunden im Meer bleiben. Ich finde, wenn man schon drin ist, stört die Kälte überhaupt nicht mehr und man kann eigentlich fast endlos schwimmen. Wärmer wird es übrigens von August bis Oktober, hier kann man Wassertemperaturen zwischen 24 und 25 Grad erwarten – so stelle ich mir das vor!